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Therapeutischer Ansatz und Konzeption

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Therapeutischer Ansatz und Konzeption


Kinderkantelstuhl Kika – Die ideale Kombination aus Buggy und Aktivrollstuhl für Kinder bereits ab 12 Monaten


Der Ansatz

Ein- bis zweijährige Kinder im Rollstuhl sind nach wie vor eher die Ausnahme, obwohl die präventiven Vorteile einer altersgerechten Mobilisierung in der Frühförderung zuverlässig und zahlreich evaluiert sind. Ein Grund dafür sind leider immer noch bestehende Vorurteile bezüglich der Versorgung mit einem Aktivrollstuhl. Diese sind beispielsweise die Angst vor einer möglichen physischen Überforderung des Kindes, die Angst vor der Gewöhnung des Kindes an den Rollstuhl, statt aktiv das Laufen zu erlernen oder die Scheu vor der Nutzung des Hilfsmittels Rollstuhl im Allgemeinen. Der Wechsel in einen Aktivrollstuhl unter Berücksichtigung der natürlichen Entwicklungsfenster wird daher oft zu spät vollzogen. Das in diesen Entwicklungsfenstern Versäumte ist später – wenn überhaupt – nur noch mit größter Anstrengung nachzuholen.

Um hier nachhaltig und präventiv eingreifen zu können, ist ein Hilfsmittel erforderlich, das gleichzeitig eine entspannte Position wie in einem Buggy und selbstständiges Antreiben wie in einem Aktivrollstuhl ermöglicht. Weitere Anforderungen an das Hilfsmittel sind ein sehr geringes Gewicht für eine optimale Kräfteökonomie der kleinen Kinder sowie die Möglichkeit zur individuelle Anpassung auf die entsprechenden Körpermaße.

 

Die Lösung

Mit der Neuheit Kika hat SORG die ideale Kombination aus Buggy und Aktivrollstuhl auf den Markt gebracht. Er ist der kleinste und leichteste Kantelstuhl mit Gasdruckfeder, der im entwicklungsphysiologisch optimalen Zeitfenster eine Brücke zwischen diesen beiden Systemen schlägt. Kika unterstützt das natürliche Bedürfnis der Kinder nach Bewegung und bietet ihnen gleichzeitig im selben Hilfsmittel die Möglichkeit zur Ruhe und Entspannung. Deshalb ist Kika ein ideales Hilfsmittel für den sukzessiven Übergang heraus aus der Passivität des Buggys hinein in ein aktives, mobiles und selbstbestimmtes Leben, ohne die Kinder in diesem Entwicklungsschritt zu überfordern.

Liegen, sitzen, schlafen und aktiv sein wird im Kika exakt in dem Rhythmus ermöglicht, den das Kind aufgrund seiner physischen Möglichkeiten vorgibt. Daraus ergibt sich eine ganz auf die Fähigkeiten des Kindes abgestimmte optimale Beanspruchung unterschiedlichster Muskelgruppen und des Knochenbaus. Zusätzlich unterstützt Kika durch seine Kantelfunktion (stufenlos um 30° mit Gasdruckfeder) und damit durchgeführte Wechselbelastung ganz entscheidend die Stimulation des Stoffwechsels und des Blutkreislaufs und damit die Entwicklung von Reflexkontrolle und grobmotorischer Bewegungsmuster als Basis für spätere feinmotorische Ansätze. Der Ausprägung von Skoliosen und Reflexüberlagerung wird deutlich entgegengesteuert und eine kontrollierte Wahrnehmung als Basis folgender zerebraler Fertigkeiten wird nachhaltig gefördert.

 

Fazit

Kika kann als die Kombination zweier Hilfsmittel auch die Funktionen beider übernehmen. Ohne das Hilfsmittel wechseln zu müssen, können die kleinen Benutzer spontan nach eigenem Ermessen ihre Mobilität erproben und ausbauen oder sich ausruhen. Daraus ergibt sich ein hohes Maß an intrinsischer Motivation, die den Entwicklungsprozess nachhaltig unterstützt und die Mobilität fördert. Fundamentale Entwicklungsschritte können im richtigen Zeitfenster erfolgen und gravierende Folgeschäden durch verpasste Entwicklungsphasen verhindert werden. Vor dem Hintergrund des Wirtschaftlichkeitsgebots liefert der neue Kika durch die genannten Präventionsmerkmale und die Mitwachsfunktion einen nachhaltigen Beitrag zur Kostensenkung und das mit einem kindgerechten und frischen Design, welches die Funktion als Hilfsmittel optisch in den Hintergrund rücken lässt.

 

Lesen Sie hier weiter, wie Kikas Ausstattungsoptionen den therapeutischen Ansatz sinnvoll ergänzen!


SORG Rollstuhltechnik: Besondere Menschen, besondere Lösungen.